Aus Ägypten

Die folgende Legende handelt von der Gottheit Sekhmet und steht niedergeschrieben auf den Wänden der Gruft von Seti. Diese Legende ist in verschiedenen Versionen bekannt und die hier folgende ist aus dem Buch "The Godess Sekhmet, Psycho-Spritual Exercises of the fifth way" von Robert Masters.
 

Die Legende von der Zerstörung der Menschheit

Einmal im alten Ägypten begab es sich, das die Menschen an den alten Göttern zu zweifeln begannen, und diese stürzen wollten. Sie lästerten über Ra, den Gott aller Götter und der Menschen. Ketzerische Priester und Magier begannen zu überlegen, wie man die Götter mit dem bißchen Macht das ihnen von selbigen verliehen worden, war stürzen könnte.

Ra der von diesen Plänen hörte, rief die ältesten und mächtigsten Götter zu sich, alle diejenigen die mit ihm schon in den allerersten Momenten, als er mit seinem Auge, der Sonne, die Welt und das Leben geschaffen hatte, zusammen gewesen waren. Die Götter berieten sich und es wurde beschlossen das Sekhmet, ausgestattet mit einer Macht gegen die alle anderen nutzlos sind, sich auf die Erde begeben soll und die aufkommende Rebellion in ihren Anfängen verhindern soll. Sekhmet würde sich auf der Erde offenbaren und all die bestrafen, die in ihren Köpfen böse Gedanken und Bilder der Rebellion haben.

Sekhmet ging dann unter den Menschen einher, zerstörte sie und trank deren Blut. Nacht für Nacht watete Sekhmet in Blut, schlachtete Menschen, zerfetzte und spaltete ihre Körper und trank das Blut. Die anderen Götter beschlossen nach einer Periode, das nun genug sei und Sekhmet ihre blutige Arbeit beenden sollte. Aber sie fanden keinen Weg wie sie Sekhmet hätten stoppen können, die inzwischen trunken vom Blut der Menschen war und gefallen an ihrem tun gefunden hatte.

Als das Gemetzel weiter ging, wurde den Götern bewusst, das Sekhmet in ihrem Rausch nicht eher stoppen würde, als bis auch der allerletzte Mensch auf Erden von ihr ausgesaugt und die Menschheit ausgelöscht worden wäre. Ra brachte dem Rat der Götter eine Pflanze aus Elephantine, die der Gattung der Solanaceae angehört und aus der sehr wirkungsvolle, den Geist beeinflussende Drogen hergestellt werden können. Diese Planzen, sowie vermutlich Opium oder Hanf, wurden an den Gott Sekti in Heliopolis übersandt. Sekti mischte diese Drogen einer  Mixtur aus Bier und menschlichem Blut bei, bis 7000 große Krüge damit gefüllt waren. Die Krüge wurden zu einem Ort gebracht, den Sekhmet auf ihrer grausamen Wanderung passieren würde. Dort wurden sie ausgeschüttet so das der ganze Boden von der Substanz überschwemmt war. Als Sekhmet dann kam und entdeckte was sie für Blut hielt, freute sie sich und trank die ganze Flüssigkeit. Danach "war ihre Herz mit Freude gefüllt", ihr Wesen hatte sich verändert und sie dachte nie wieder an die Zerstörung der Menschheit.

Nach diesem Vorfall, macht Ra aus Sekhmet "die die in Frieden kommt" und ihre Schönheit und ihr Charme wurden weithin bekannt und gelobt.
 
  

Aus dem Hinduismus

Blut Opfer waren an der Tagesodnung bei Hindu Ritualen oder in Tempeln. Ob das nun Vampische Ansätze hat oder nicht ist jedem selbst überlassen zu entscheiden. Die folgende Legende ist eine der besser detailirten Erzählungen über eine mögliche vampirähnliche Kreatur.

Cundalai MadaN

Die Göttin Parvati, wird nach Problemen mit ihrem Ehemann und dem Wunsch an diesen ein Kind zu bekommen, in die Unterwelt geschickt. Während ihrer zeit dort, ist es ihr möglich, einen Funken einer heiligen Lampe in ihrem Kleid zu verbergen. Der Funke wird zu einer formlosen Masse, was Parvati dazu bringt, sich wieder bei ihrem Mann Siva zu beklagen. Er macht dann aus der Masse ein Kind, aber es bekommt keine Milch wie normale Kinder sondern ernährt sich von einer Leiche. Von diesem zeitpunkt an wird das Kind Cundalai MadaN genannt. Wegen seiner Lebensweise kann das Kind nicht in Sivas Paradies leben, aber bevor es geht, stellt das Kind noch Bedingungen an Siva. Er verlangt eine Frau für sich und ein Kult um ihn. Die Götter bereiten die verlangten Menschen, Blut, Alkohol und Tier Opfer auf dem Platz der Verbrennung vor. Siva schafft die Kaniyar Sänger die willens sind ihr Blut als ein "narabali" (hab keine Übersetzung dafür gefunden...) zu Opfern.
Der MadaN ist nun zufrieden und begibt sich auf die Erde um all die Opfergaben der Menschen zu empfangen. Auf der Erde zieht er durchdie Lnde und hält bei verschiedenen Orten an um zu plündern und zu wüten. Er setzt die Menschen all dieser Orte unter Druck bis sie ihn und seine kriegerischen Taten unterstützen. Er stielt ihre Frauen,  stielt die Föten schwangerer Frauen um sie zu verzehren, tötet Männer, brennt die Häuser nieder und erscheint in verschiedenen Gestalten um Verwirrung zu verbreiten. Seine Geschichte geht weiter mit mehr Blut, mehr Opfern, Tod und Zerstörung.


Aus dem summerischen

Die 7 Dämonen
Diese Dämonen werden in vielen Texten und Überlieferungen der mesmopotamischen Kulturen erwähnt. Ein summerischer Austreibungs Ritus beschreibt sie als unsterbliche Blut trinker.


Aus Afrika

Afrikanische Ghoulas (die weiblichen Ghouls) werden als Leute beschrieben, sind aber keine "Kinder Adams" (menschlich). Sie sind mit langem Haar bedeckt und haben große Schädel. Sie sind in der Lage sich in menschliche Gestalt zu verwandeln wenn dies nötig ist. In Albanien glaubt man das die Ghoulas in einem Schloß in den Bergen wohnen, und sich sehr schnell in wunderschöne, junge Frauen verwandeln können.

Prinz Bousetta

Prinz Bousetta wurde von seinen eifersüchtigen Brüdern auf eine Jagt mitgenommen. Die Brüder hatten beschlossen, ihn möglichst nahe an das Schloß der Ghoulas heranzubringen, auf das er von ihnen gefangen und anschliessend ausgesaugt und getötet werde. Aber bevor die Brüder Bousetta alleine lassen konnten, waren sie schon umringt von Ghoulas die sich als schöne Frauen ausgaben. Die Männer wurden auf das Schloß gebracht. Die Brüder hatten alle sehr viel Angst, nicht aber Prinz Bousetta. Während die Brüder schliefen, schlich sich Bousetta zu seinem Pferd das ihn durch sein lecken wachgehalten hatte. Die Ghoulas kamen später in den Raum und saugten einen Bruder nach dem anderen fast ganz aus und nahmen sie dann und flogen hinfort zu einem noch größeren Schloß noch tiefer in den Bergen. Alle bis auf Bousetta, der sein ganzes Leben nun nicht mehr schlief und bei seinem Pferd blieb. Es wird angenommen, das die Brüder später nicht aufgegessen bzw. getötet wurden, sondern die Ghoulas heiraten mußten und immer noch in dem Schloß leben.



Nord Amerika

Eine weitere Legende der Entstehung, eine zusammengefasst Kombination aus 3 der nicht christlichen Überlieferungen.
Es gab einmal einen mutigen, friedlich gesinnten mächtigen Medizinmann, der seinen Stamm mit Weisheit und Liebe regierte. Der Medizinmann verliebt sich in eine Jungfrau namens Lächelnder Himmel. und wurde mit seiner Liebe vermählt und sie lebten in Harmonie unter ihren Stammesbrüdern und Schwestern. Doch Lächelnder Himmel war unfruchtbar und konnte ihm keine Kinder gebähren.
Eines Tages, als der Medizinmann wieder Sehnsüchtig an einen Sohn dachte, erhob er sein Haupt und und rief die großen Geister an. Er wollte nicht länger ihrem Willen dienen, wenn er nicht endlich einen Sohn bekommen würde. Aber der große Geist erhörte seine Bitte nicht. Die Zeit verging, Lächelnder Himmel wurde alt und würde schon bald aus dem gebährfähigen Alter kommen. In seiner Verzweiflung wandte sich der Medizinmann an die bösen Geister, um seinem Wusch nach einem Sohn nachzukommen. Er tat ihm verbote Dinge und öffnete eines Tages ein Portal mit Hilfe seiner Magie. Durch dieses Portal trat er mit Jumlin, einem bösen Geist aus der Geisterwelt, in Kontakt.
Jumlin war ein mächtiger, böser Geist, der nur mit der Hilfe des Medizinmannes diese Welt betreten konnte. Für seinen Dienste versprach er ihm, seiner Frau viele starke und gesunde Kinder zu bescheren.
Obwohl es verboten war, brachte der Medizinmann Jumlin in diese Welt. Aber Jumlin hatte den Medizinmann betrogen. Er hatte vor ihm einen Großteil seiner Macht verborgen und, kaum in der Welt, fuhr er in den Medizinmann. Jumlin war ein grausamer, harter, machtgieriger und vor allem hungriger Geist. Er ernährte sich vom Blut der Lebenden. Zuerst vom Blut der Tiere des Waldes, dann vom Blut der Pferde und später vom Blut der Menschen. In Gestalt des Medizinmann hatte er seine Stammesbrüder unter seiner Konrolle und suchte sich zuerst die stärksten und tapfersten unter ihnen, um sich von ihnen zu nähren und sie zu töten. Je mehr er trank, umso stärker wurde seine Macht und mit der Zeit traute sich niemand mehr, sich ihm zu wiedersetzen. Eines Tages hörte er auf, sich vom Blut der Männer zu ernähren und wandte sich den Frauen seinens Stammes zu. Die, die den Winter und seinen Blutdurst überlebten, brachten im Frühjahr kräftige, gesunde Kinder zur Welt.
Der Medizinmann wurde mehr und mehr von seinen Leuten gehasst. Als der Frühling zum Sommer wurde, verstärkte sich Jumlins Hunger, er war nun unaufhaltsam Stark und noch böser geworden. Mit dem kommen des Herbstes wurden die Männer des Stammes so verzweifelt, das sie Boten zu einem Medizinmann des Nachbarstammes sandten und dort erfuhren das ihr Medizinmann nicht mehr der war, den sie einst kannten sondern der böse Geist Jumlin. Sie erlernten dort auch die uralten überlieferten Methoden die ihn zerstören konnten, denn es war nicht mehr möglich ihn als Sterblichen zu töten. Bei ihrer Rückkehr fanden sie Lächelnden Himmel schwanger, jedoch sehr Krank, vor. Sie gebahr wenig später einen Sohn, Lachender Bär. Jumlin wusste von den Plänen der Männer, tötete Lächender Himmel, raubte ihr Blut und tat das selbe mit dem Anführer der tapferen jungen Krieger, als diese schliefen. Jumlin nahm seinen Sohn und weitere Kinder mit ihren Müttern mit sich und im Dunkel der Nacht gelang ihm die Flucht. Er gab einige der Frauen und Kinder an benachbarte Stämme um sich für kurze Zeit deren Loyalität zu erkaufen während er durch die Weiten zog.
Nach einer Weile ritten nur noch achender Bär und er zusammen. Lachender Bär wurde noch grausamer und unnachgiebiger als sein Vater. Sie machten in einem Dorf Rast und des Nachts ging der Vater auf die Jagt nach Blut. Sein Opfer war die älteste Tochter des Häuptling. Als er im Blutrausch war, wrude er  jedoch von ihrem Vater und 3 Jägern entdeckt, die ihm die ganzen Monate gefolgt waren. Jumlin wurde durch die Magie zerstört, die die Jäger erlernt hatten. Lachnder Bär konnte entkommen.

Lachender Bär und seine Brüder und Schwester, so sagt man, leben auch heute noch. Sie vereinigen sich mit Menschen und ihren eigenen Artgenossen, um eine unsterbliche Rasse zu schaffen. Sie sind zugleich die ersten Vampire und die Ahnen der ersten Vampire. Und sie wandeln noch heute auf Erden. So besagen es die 3 Mythen der Ureinwohner Amerikas.


Eine weitere Überlieferung die den Ursprung zu erklären versucht

Die Sintflut oder die Arche Noah

Die Geschichte der Sintflut, die Geschichte von Noahs Arche hat einen Zusammenhang mit den Legenden über Vampire. Nach der Geschichte in der Bibel war der Himmel, die Sonne lange bedeckt durch die Wolken und nicht sichtbar, von großer Bedeutung dabei. Nach den Regenstürmen klärte sich die große Wolkendecke und es war der erste Regenbogen zu sehen. Von Vampiren wird behaupted sie, meiden das Tageslicht, damit die Sonne, und sie seien Unsterblich. Das heißt, sie haben diese Kathastrophe überlebt. Die Leute auf der Arche selbst hatten ein geheimes Wissen über die ungefilterten Srahlen der Sonne und haben sich so in irgendeiner Weise vor den eh schon abgeschwächten Strahlen geschützt. Die Dauer der Flut von 40 Tagen und 40 Nächten war eine Übergangszeit, während der sich die Leute auf der Arche an die neuen Bedingungnen, die komplett neue Welt außerhalb der Arche gewöhnt haben. Es können aber auch 40 Sommer und 40 Winter gewesen sein. Die Generationen nach der Arche, die Vorväter der menschlichen Rasse wie wir sie jetzt kennen, haben später damit angefangen, die anderen Überebenden, die es ohne die Arche geschafft hatten, als die ersten Vampire zu sehen. Die Lebensspanne derer vor der Flut überdauerte Jahrhunderte, die der Generationen die nach der Flut kamen wurde immer geringer. Die Vampire schlossen sich in Höhlen oder Burgen ein und versteckten sich. Wie gesagt, sie haben eine erstaunlich lange Lebensspanne wenn sie sich nicht dem Tageslicht aussetzten...........

 

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